Urlaub auf Aruba - Reisen & Hotels Aruba

Insel Aruba, Reisen auf die ABC-Insel der Reichen und Schönen

Die Insel Aruba zählt zu den Kleinen Antillen und liegt in der südlichen Karibik, ca. 30 km vor der Küste Venezuelas. Sie ist die westliche Insel der Kleinen Antillen und ist 31 Kilometer lang sowie 8 Kilometer breit. Zusammen mit den Nachbarinseln Bonaire und Curacao bildet sie die Inselgruppe ABC-Inseln, welche zum niederländischen Königreich gehören. Aruba ist politisch ein autonomer Staat innerhalb dieses Königsreichs.Generell gibt es keine spezielle beste Reisezeit, in der man Aruba am besten bereisen sollte. Die Temperaturen sind ganzjährig relativ konstant und durch den leichten Nordostpassatwind nicht zu drückend. Sie liegen zwischen 25 und 31 Grad Celsius.

Die Küste Arubas ist vielerorts ganz unterschiedlich.

Das Leben pulsiert an der windgeschützten Süd-Westküste. So findet man hier vor allem weiße, feinste Wandstrände mit Palmenbuchten und es gibt sichere Ankerplätze für Segler. Der Osten dagegen zeichnet sich durch steile Küsten, der Norden durch Wellen und hohe Brandungen aus.

Strände und Wassersport auf Aruba

Man zählt die schneeweißen Strände von Aruba zu den schönsten der Welt -  kein Wunder also, dass jedes Jahr unzählige Menschen aus aller Welt das Inselparadies besuchen. Urlauber sollten hier vor allem den Arashi Beach und den Boca Catalina besuchen. Diese liegen im Nordwesten von Aruba in der Nähe des Leuchtturms, welcher einen herrlichen Ausblick auf das Meer bietet.

Auch wenn Sie gerne Wassersport treiben, bietet Aruba paradiesische Möglichkeiten. Schnorcheln und Tauchen wird Sie in der artenreichen Unterwasserwelt mit leuchtenden Korallen, Delfinen, Walen, Rochen, Schildkröten und Anemonen erfreuen. Es gibt einfach alles von Schwämmen bis hin zu Haien und Meeresschildkröten.
Der Surfer-Hot Spot und Wettkampf-Austragungsort liegt am felsigen Hadicurari Beach (Fisherman's Huts). Nichtwasserratten stehen Glasbodenboote oder "U-Boote" (Tauchtiefe 50 m) zur Verfügung. Der Strandabschnitt Mangel Halto Strand im Südwesten ist bekannt für seinen Fischreichtum, hier sind sogar Tauchgänge direkt vom Ufer aus möglich.

Auf Aruba findet man beides, wunderschöne einsame Strände, die in Buchten gelegen sind, wie der Arashi Beach oder der Eagle Beach, oder aber auch belebte Strände, wie der bekannte Palm Beach, wo man alles an Wassersport machen kann, was das Herz begehrt. Surfen, Wasserski, Kitesurfen, Parasailing und Banana-Boat sind nur einige Beispiele für ein umfangreiches Angebot.

Wenn Sie abseits der bekannten Strände lieber das beschaulichere Badevergnügen suchen, dann sollten Sie den Arashi Beach aufsuchen. Hier trifft man die einheimische Bevölkerung und die wundervolle Unterwasserwelt bietet hier besonders gute Möglichkeiten zum Schnorcheln. An der Ostküste der Arubas kommen vor allem Surfer auf ihre Kosten. Diese treffen sich außerdem gerne am Rodgers Beach, der ebenso für seine hohen Wellen bekannt ist.

Ein guter Tipp ist auch Palm Beach, dieser Strand befindet sich im Süden der Insel. Neben einigen großen Hotels findet man auch kleine private Herbergen und Gästehäuser für jedes Budget. Die meisten Europäer meiden als Unterkunft jedoch die "High-Rise"-Hotels der Amerikaner am Palm Beach und bevorzugen die kleinen Hotels am wunderschönen Eagle Beach. Insgesamt gibt es hier einen elf Kilometer langen, herrlichen Sandstrand, der zum Relaxen, Baden und spazieren gehen einlädt – ideal für lange Strandspaziergänge.

Familien mit Kindern besuchen diesen Abschnitt besonders gern. Hier kann man einen richtig schönen Familienurlaub erleben. Ein echter Geheimtipp für einen Strandurlaub der Extraklasse sind die Strände Baby Beach, Manchebo Beach und der Eagle Beach. Vor allem im Frühling sind diese Strände nicht so überlaufen und oft sogar fast ganz leer. Man kann hier Ruhe und Erholung finden und es sich einfach gut gehen lassen.

Entlang der genannten Strände finden Sie auch die meisten Hotels, Ortschaften, Restaurants, Strandbars, Geschäfte und insbesondere am Eagle Beach und Palm Beach bieten einige Hotels ihren Gästen die typischen Strandbars, sog. Cabanas, dort gibt es auch Liegen und Sonnenschirme. Auch die etwas preiswertere Variante der Appartements und Ferienwohnungen findet man auf Aruba, denn die durchschnittlichen Übernachtungspreise in den Hotels sind teilweise doch relativ hochpreisig.

Die Preise in den Restaurants und Strandbars sind normalerweise ebenfalls nicht gerade als günstig zu bezeichnen, da Aruba sich am Dollar orientiert und die Mehrzahl der Touristen auch aus den USA kommt. Hier bietet sich allerdings an, dass Dine-Around Programm auf Aruba zu nutzen. In Form von Wertgutscheinen hat man die Möglichkeit in über 20 Restaurants auf der ganzen Insel zu vergünstigten Konditionen die hervorragende und abwechslungsreiche Küche Arubas zu genießen.

Die Inselhauptstadt Oranjestadt

Wenn Sie bei einer Shopping-Tour durch die Hauptstadt Oranjestad schlendern, wundern Sie sich nicht. Hier wartet eine kleine niederländische Stadt auf Sie und man hat auf den ersten Blick das Gefühl durch Amsterdam zu laufen. Aber hier spürt man auch die karibische Lebenslust. Fast immer wird irgendwo ein Fest gefeiert und zu ausgelassener Musik Merengue getanzt.

Das Stadtbild ist geprägt von niederländischen und kreolischen Einflüssen und bietet seinem Betrachter eine bunte Architektur, die Gastfreundschaft und Offenheit ausstrahlt. Hier finden Sie exklusive Geschäfte neben einheimischen Läden. Für Einkäufe in diesen architektonisch interessanten Einkaufsgalerien wird ein so niedriger Zoll erhoben, dass dies kaum zu Buche schlägt. Besonders sehenswert ist auch der Markt der Stadt, wo man karibisches
Kunsthandwerk erwerben kann. Generell sind die Preise höher als z. B. auf Curaçao. Bezahlt wird mit Aruba-Florin oder US-Dollar.

Das Nachtleben ist so bunt wie die Menschen und in den zahlreichen Clubs und Bars können Sie Ihren Alltagsstress vergessen.

 

Ausflüge, Natur, Sport und Abenteuer auf Aruba

Aruba bietet Ihnen einen tollen Karibikurlaub mit holländischem Ambiente und einem Hinterland das man eher in z.B. Mexiko oder Arizona vermuten würde, denn hier findet man nicht die für die Karibik typische tropische, grüne Vegetation mit Bergen, sondern eine Landschaft mit Wüstencharakter die von Kakteenfeldern, Felsformationen und Sanddünen geprägt ist. Beliebt ist die Insel vor allem auch wegen des ausgesprochen idealen tropischen Klimas: Regenschauer fallen lediglich zwischen August bis September, die Sonne scheint täglich 7 bis 9 Stunden. Im Gegensatz zu anderen karibischen Inseln bleibt Aruba von Hurrikans verschont, das Klima ist sehr trocken und heiß mit Durchschnittstemperaturen von 28°C (Luft) und 26°C (Wasser). Somit ist Aruba ein ideales, von Europa leicht erreichbares, Ganzjahres-Reiseziel.

Der im Süden gelegene Nationalpark Arikok bietet eine einmalige Vegetation. Auf Rad- und Wanderwegen lässt sich diese Landschaft gut erkunden. Hier findet man bizarre Divi-Divi-Bäume, die die unterschiedlichsten Formen aufweisen, aber auch Kakteen und Aloepflanzen, aus denen die bekannten Salben und Cremes hergestellt werden. Auch Motorradtouren, Jeepsafaris, Ausritte führen Sie auf eine interessante Reise durch eine typische "unter dem Wind"-Insellandschaft. Im Arikok Nationalpark und dem Inselinneren erheben sich Felsblöcke mit Felszeichnungen wie am Ayo Rock.

Höchster Inselpunkt ist mit 167 Metern der Hooiberg. Ein Phänomen: die riesigen Boca Prins Sanddünen (nur zu Fuß begehbar) mit dem Leuchtturm California Lighthouse im Hintergrund.

An der, den Passatwinden zugewandten, schroff-bizarren  Nord-Ostküste hat die starke Brandung natürliche Schwimmbecken wie die „Cura di Tortuga“ (Schildkrötenherz) und sogar ganze Höhlen wie die Guadirikiri-Höhle und Fontein-Höhle mit ihren Felszeichnungen in den Fels geschlagen.

 

Geschichte und Kultur auf Aruba

Man findet auf der Insel auch jede Menge Kultur. Absolut sehenswert auf Aruba ist das religiöse Zentrum rund um die Alto Vista-Kapelle, die sich über dem Meer befindet und von der Anhöhe einen wunderschönen Blick gewährt. Sie ist leuchtend gelb angemalt und strahlt Ruhe und Frieden aus. Die Santa Ana-Kirche in der Nähe von Oranjestad ist vor allem wegen ihres handgeschnitzten Eichenaltars bekannt.

Insel-Vergangenheit lebt in der Goldgräbersiedlung Gold Mill, dem archäologischen Museum, Fort Zoutman und den alten Kolonialhäusern.

Es lohnt sich, auch mal den Kontakt mit den Einheimischen zu suchen – eine solche Begegnung ist fast immer interessant und man lässt sich leicht von der Lebensfreude der Insulaner anstellen. Insgesamt leben etwa 106.1000 Einwohner auf Aruba, diese stammen aus 40 verschiedenen Nationen. Daher ist die kulturelle Vielfalt auf Aruba besonders hoch. Amtssprache ist niederländisch – außerdem wird noch Papiamento, eine Kreolensprache, gesprochen.

 

Erleben Sie die bunte Welt Arubas im Urlaub und tauchen Sie in die karibische Lebenslust ein!