Urlaub auf den Kleinen Antillen

Kleine Antillen - Karibik Reisen zu den schönsten Stränden

Die Kleinen Antillen in der Karibischen See bestehen aus einer großen Anzahl kleiner Inseln und Inselchen. Sie sind allesamt vulkanischen Ursprungs. Für Touristen sind besonders folgende Inseln interessant: Die Jungferninseln / Virgin Islands, St. Martin, Anguila, Saba, St. Barts,Antigua, St. Eustatius, Guadeloupe, Montserrat, Martinique, Dominica, St. Vincent, St. Lucia, Barbados, Grenada, Tobago, Trinidad und die ABC-Inseln Curaçao, Aruba und Bonaire. Einige Inseln gehören zu Frankreich, Holland, Spanien, andere zu Großbritannien und USA. Daneben gibt es einige unabhängige Inseln. Auf allen Inseln ist das Klima tropisch, mit trockenen Wintern und Regenzeiten im Sommer.

Ihre Verschiedenartigkeit macht den Reiz der Kleinen Antillen aus. Jede der Inseln vermittelt eine andere Atmosphäre.

Auf den amerikanischen Jungferninseln (Virgin Islands) wird auch gerne Urlaub gemacht. Wie eine Girlande winden sich die Ferienorte an der Küste um das bewaldete Inselinnere, wo die leuchtend roten Wohnhäuser in das steile Hügelland eingebettet liegen.

Sehenswert ist Coral World, ein einzigartiges Unterwasserobservatorium. Von Drake’s Seat aus hat man einen weiten Blick über die ganze Insel, der unterhalb liegende Ma-gen’s Bay Beach wurde von der Zeitschrift National Geographic zu einem der zehn schönsten Strände der Welt gekürt.

St. Martin ist zweigeteilt. Die kleinere Hälfte im Süden ist holländisch, der nördliche Teil französisch. Das westliche Ende wird von einem Atoll gebildet, während das östliche aus kegelförmigen Hügeln besteht. St. Martin ist eine idyllische, aber keine aufregende Insel. Die Berge sind niedrig und leicht zu besteigen, die Strände sind geschützt, auf den grünen Hügeln und Weiden grast Vieh. Der höchste Berg ist der Pic du Paradis mit 424 Metern. Zwischen den Bergzügen gibt es Salzseen.

Guadeloupe ist da ganz anders. Er wirkt wie ein Schmetterling mit zwei ungleichen Flügeln. Der eine ist trocken und felsig, umsäumt von einem weißen Ring von Stränden, der andere bergig, üppig bewachsen und von kristallklaren Bächen durchzogen. Die Insel bietet eine Menge Abwechslung. Traumstrände schmiegen sich an die Flanken der Vulkane, Rohzuckerfelder wechseln ab mit Mangrovensümpfen und internationale Hotels bilden einen herben Kontrast zu den geduckten Holzhütten. Viele der Hauptdurchgangsstraßen kreuzen Fußpfade, die von Riesenfarnen gesäumt über die Berge führen. Die Insel eignet sich daher bestens für einen Strandurlaub und gelegentlichen Wanderungen durch das Inselinnere.
Martinique dagegen ist fruchtbar, mit einem milden Klima gesegnet. Im Westen liegt, fast einem See gleich, das Karibische Meer, im Osten, launischer und bewegter, der Atlantik, eine Landschaft der französischen Bretagne ähnlich. Im Norden liegt der eindrucksvolle Vulkan Mont Pelée mit seinen 1 400 Metern Höhe. Die ganze Insel überzieht ein Mantel an üppiger Vegetation.

Auf St. Lucia werden mit Vorliebe Feste gefeiert. Die eiförmige Insel zeichnet sich durch steile Felsen vulkanischen Ursprungs, tiefe grüne Wälder und unglaublich schöne Strände aus. Der größte Teil der Insel ist mit tropischer Flora bedeckt.

Die Insel Grenada ist ein karibisches Schmuckstück. Die Bauern bauen Muskatnüsse, Bananen und Kakaobohnen an. Die Insel wird von steilen, grünen Vulkanbergen beherrscht. Steile Klippen und bogenförmige Sandstrände prägen die Küste. Das Hinterland lockt mit Kraterseen, natürlichen Quellen und gewaltigen Wasserfällen. Unzählige Vogelarten und wilde Affen bevölkern die Insel mit seiner milden Temperatur, die immer gleich bleibend zwischen 20° und 25° C liegt.