Urlaub auf den Niederländischen Antillen

Niederländische Antillen

Niederländische Antillen - Reisen zu purem Karibik-Feeling

Die beschwingte Art der Leichtigkeit des Seins in der Karibik erleben...

Als die Niederländischen Antillen werden die Inseln Curacao, Bonaire, Aruba, Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba bezeichnet. Allesamt befinden sich im geografischen Gebiet der Kleinen Antillen.
Genaugenommen zählten vor dem 10. Oktober 2010, dem Tag an dem der Inselverbund "Niederländische Antillen" aufgelöst wurde, 4 und eine halbe Insel zu den Niederländischen Antillen: Bonaire, Curaçao, Sint Eustatius, Saba und der Inselteil Sint Maarten.

Die andere Hälfte der Insel, Saint Martin, gehört zu Frankreich. Aruba hatte sich schon früher aus dem Verbund gelöst. Die Länder sind seit Oktober 2010 autonom, gehören aber dem Königreich der Niederlande an und Königin Beatrix ist das Staatsoberhaupt.

Zwischen den, vor der venezuelanischen Küste liegenden, ABC-Inseln und den SSS-Inseln, die sich zwischen Puerto Rico und Saint Kitts & Nevis in den Bogen der "Inseln über dem Wind" einreihen, liegen knapp 950 km Meer. Die südlichen "ABC's" sind als "Inseln unter dem Wind" wüstenartig trocken und liegen außerhalb des Hurrikangürtels.

Touristisch werden die ABC-Inseln (Curaçao, Aruba und Bonaire) und die "SSS's" (Sint Maarten, Saba, Sint Eustatius) weiterhin unter dem Oberbegriff "Niederländische Antillen" geführt.

Die "SSS's" hingegen sind "Inseln über dem Wind" mit üppig grüner Vegetation. Hier sorgt der Nordostpassat für ein feuchtes Klima. Von Juni bis November können Hurrikans auftreten, hauptsächlich im September/Oktober. In dieser Zeit gibt es die Traumstrände unter Palmen zu moderaten Preisen.
Allen Inseln gemein sind die ganzjährig warmen Temperaturen von durchschnittlich 28°C.

Die Amtssprache der Niederländischen Antillen – außer auf St. Eustatius (Englisch) und der französischen Inselhälfte Saint Martin (Französisch) – ist Niederländisch und auf den ABCs auch der kreolische Dialekt Papiamento.
Die niederländisch-karibischen Hauptstädte haben an exponierter Stelle eine vielfarbige, typisch holländische Kolonialzeit-Architektur, nur auf Saba stehen kleine weiße Häuser mit roten Dächern.

Aufgrund der steigenden Beliebtheit der Karibik bietet der größte deutsche Charterflug-Anbieter ab dem 15.11.2011 Direktflüge nach Curaçao an. Von Insel zu Insel gibt es weitere Flugverbindungen, sowie Personenfähren zwischen Sint Maarten/Saba und Bonaire/Curaçao.

Sint Maarten/Philipsburg, Curaçao/Willemstad, Bonaire/Kralendijk mit den großen Anlaufhäfen der Kreuzfahrtschiffe sind "Duty-Free-Shoppinghochburgen", leider daher aber auch völlig überlaufen. Sint Eustatius, kurz "Statia" genannt und Saba sind (noch) ruhige, urwüchsige Antilleninseln mit absolutem "Piraten-Insel-Flair".

Alle Inseln punkten mit einer faszinierenden, ungewöhnlich vielfältigen, oft naturgeschützten Unterwasserwelt mit meist extremer Sichtweite und vielen Wracks, die zum Wracktauchen verlocken. Bis auf Saba verfügen alle Inseln über schöne, wenn auch unterschiedlich strukturierte, Traumstrände.

Die beständig wehenden Passatwinde sorgen für optimale Surf- und Segel-Bedingungen.


Curaçao - Natur, Kultur und ganz viel Holland

In Curacao wird die enge Verbundenheit der Insel mit den Niederlanden vor allem in der Hauptstadt Willemstad deutlich. Nicht nur die Waterfront, sondern auch die gesamte Altstadt wurde mit dem Titel UNESCO Weltkulturerbe geehrt. Des Weiteren bieten die Strände optimale Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub.

Aruba - ein intaktes Taucherparadies

Aruba erfreut sich bei Touristen größter Beliebtheit. Dies ist unter anderem auch der Wettersicherheit geschuldet, denn die Insel liegt außerhalb der so genannten Hurrikanzone. Hauptanziehungspunkt ist sicher der Nationalpark, der sich rund um der Insel befindet. Hier schlagen Taucherherzen auch wegen des Wracktauchens höher.


Bonaire, ideal für ruhesuchende Gäste

Die Insel Bonaire ist besonders für ruhesuchende Gäste geeignet. Der grüne hügelige Norden ist für Wanderungen und Erkundungstouren zu empfehlen, während der Süden eher flach und karg geprägt ist.

Sint Maarten - die geteilte Insel

Sint Maarten ist eine geteilte Insel. Nur der südliche Teil zählt zu den Niederländischen Antillen. Ein Highlight der Insel ist der Landeanflug der Flugzeuge auf den Flughafen. Diese schweben zum Teil nur wenige Meter über dem Strand (an der Landebahnschwelle) hinweg. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind das Grenzdenkmal, das Geschichtsmuseum und das Fort Amsterdam.


Saba - die kleinste, bewohnte Insel begeistert vor allem Individualtouristen

Die Insel Saba ist vulkanischen Ursprungs. Die Hauptstadt The Bottom ist für die meisten Urlauber das erste Ziel auf der kleinsten, bewohnten Insel der Niederländischen Antillen. Hier geht es mit rund 600 Einwohnern noch ruhig und harmonisch zu. Zudem kommen Sie als Naturliebhaber auf Saba auf ihre Kosten. Trotz der einstigen Abholzung der Insel konnte sich ein so genannter sekundärer Regenwald entwickeln, der besonders artenreich ist. Die typische Flora und Fauna können Sie im Saba Nationalpark erkunden.


Sint Eustatius, das ist Tauchen, Kultur und Ökotourismus

Sint Eustatius ist eine traumhafte Naturinsel. Sie wird von viel Grün, hügeligen Gebieten aber auch traumhaften Stränden geprägt. Wanderungen und Mountainbike Touren inmitten intakter Natur sind sehr beeindruckend.
Der Umweltschutz wird sehr groß geschrieben und daher von Seiten der Hoteliers viel Wert auf einen nachhaltigen Tourismus gelegt.